Aktuell für 2023

Liebe Besucherinnen und Besucher

Die "Mörder" aus unserem letzten Theaterstück im 2020 "Mörder heis gärn mässerscharf" haben ihre Messer abgegeben. Unsere Hoffnung, dass wir im 2021 oder 2022 mit einem neuen Stück auf die Bühne gehen können, haben sich in Luft aufgelöst, der Virus hat uns wiederum einen Streich gespielt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so beginnen wir ab Oktober 2022 mit den Probearbeiten. Ausgewählt, vom Verlag ELGG Belp, haben wir einen witzigen Krimi in 3 Akten von Christine Steinwasser.

"Myni Lych - dyni Lych"

In Mundart übertragen durch Hanspeter von Burg. Für das Seniorentheater Heimberg bearbeitet durch Heinz und Beatrice Megert.

Zum Inhalt:

"I chläbe eifach zue und schrybe "für Kehrichtabfuhr" druuf."

Der Unternehmer Albrecht Wittenberg lässt alle Menschen in seiner Umgebung spüren, dass sie ihm schnurz sind, schliesslich hat er ja die Macht und das Geld. Das führt dazu, dass ihn seine Frau Charlotte, die Tochter Isabella, die Schwester Felicitas, sein Kompagnon Prof. Richard von Heimberg und auch der Buchhalter Gottfried Berger, aus unterschiedlichen Rachegelüsten, umbringen wollen. Tatsächlich finden alle - klar, jedes für sich - eine Möglichkeit, den Plan in die Tat umzusetzen. Nur zwei sind wirklich unschuldig und ausgerechnet auf die Beiden fällt der Verdacht der Ermittler. Zuerst ist es der Hauswart Willi Trachsel, der die Leiche mehrmals findet, weil sie immer wieder von einem der "Mörder" woanders versteckt wird. - Fehlanzeige -. Alti Detektiv-Regle: "Die Sekretärin mit dem Finger schnippt, der Chef tot vom Sessel kippt!" Also knöpfen sich die Inspektorin Sabine Einfach und ihre etwas trottelige, aber nicht minder schlaue, Assistentin Hilde Blind die Sekretärin Helene Flückiger vor. Die Unglückliche wird nach "Kripo-Manier" ins Kreuzverhör genommen bis sie, völlig entnervt, endlich den Mord an ihrem Chef gesteht. Ihr Motiv, die jahrelang verschmähte Liebe zu ihm. Doch nun plagt die "wirklichen Mörder" ihr Gewissen und einer nach dem anderen gesteht den Mord. Das bringt die beiden "Kriminaler" in Schreibnot. Fünf "Mörder" und nur eine Leiche?? Die alte Weisheit: "erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…" trifft wieder einmal zu.

"Trachsel, jetz säget nume, Dir wöllet o no es Gständnis ablege?"

Wir würden uns freuen, sie an einer unserer Vorstellungen begrüssen zu können.


Die Aufführungsdaten finden sie unter Spieldaten 2023